29. November 2009
Die Informationsflut ist kein Phänomen der heutigen Zeit. Es gibt sie bereits seit der Entstehung der ersten Bibliotheken vor über 2000 Jahren. Allerdings ist der Zugang zu Informationen in unserem digitalen Zeitalter viel einfacher und schneller geworden. Natürlich ist es eine feine Sache diesen zu haben, man muss jedoch damit gut umgehen können, um in der Flut nicht unterzugehen.
Ich kämpfe derzeit wieder mit einer Überflutung, da ich zahlreiche Informationsquellen habe, die mich mehr als ausreichend versorgen. Deshalb möchte ich meine Situation mit diesem Artikel analysieren und Wege finden um die Informationsexplosion einzudämmen.
Meine Quellen:
Für das Gehirn ist ein Zuviel an Infos nicht gut, da es Zeit braucht um Dinge verarbeiten zu können. Es ist daher wichtig die richtigen Filter zu setzen und nicht jede Quelle zu verfolgen. Außerdem kann man nicht 24 Stunden pro Tag Infos aufsaugen. Schließlich muss auch Zeit für Familie, Freunde, Erholung, Musik, Spielen, Sport, Reisen, Haushalt, etc. bleiben.
Mir ist wichtig, dass ich mich in Zukunft mit Dingen genauer beschäftige und Informationen aktiv verarbeite, anstatt Tonnen von diesen nur oberflächlich aufzunehmen. Ich möchte mich auf die besten Quellen fokussieren und alles andere rausschmeißen. Dazu werde ich mir jede Quelle einzeln vornehmen und radikal ausmisten. Das macht den Geist frei und schafft Platz für neue Ideen und vor allem auch mehr Zeit für Kreatives. Wenn das Gehirn weniger Infos verarbeiten muss und mehr Zeit für Entspannung bekommt, dann führt das zu mehr Kraft und Konzentration für die wichtigsten bzw. interessantesten Dinge.
Man sollte sich auch überlegen ob es sinnvoll ist sich ständig berieseln zu lassen oder erst bei Bedarf aktiv nach den Informationen zu suchen.
Ein paar passende Links zum Thema: